Über uns

Was ist die Bürgergemeinschaft Mannheim-Feudenheim?

Die Bürgergemeinschaft Feudenheim e.V. ist die Dachorganisation, die Interessensgemeinschaft der Feudenheimer Vereine. Satzungsgemässer Vereinszweck ist die Förderung lokaler Interessen der Feudenheimer Bürger und Vereine auf künstlerischem, kulturellem und sportlichem Gebiet. Die vollständige Satzung finden sie hier. Der Verein ist unter der Nummer VR 0286 im Vereinsregister beim Amtsgericht Mannheim eingetragen.

Aus was besteht die Bürgergemeinschaft Mannheim-Feudenheim?

Zur Zeit sind 46 Vereine aus Feudenheim Mitglied der Bürgergemeinschaft, hinzukommen noch etwa 20 Einzelpersonen (Stand: August 2017). Der Verein wird geführt vom geschäftsführenden Vorstand, der von sechs Beisitzern unterstützt wird. Die Vereinsführung wird alle 2 Jahre gewählt, die aktuelle Zusammensetzung der Vorstandschaft sehen Sie hier.

Was macht die Bürgergemeinschaft Mannheim-Feudenheim?

Alljährlich organisiert und veranstaltet die Bürgergemeinschaft auch die folgenden Brauchtumsveranstaltungen

  • Am 5. Januar lädt die BGM Feudenheim jedes Jahr zum Neujahrsempfang ein und die Mitgliedsvereine gestalten ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.
  • Alljährlich findet am Fastnachtsdienstag der Feudenheimer Fastnachtsumzug statt, welcher im Jahr 2018 zum 66-igsten Mal stattfindet.
  • Im Frühjahr findet neuerdings auch der Ostermarkt und der Sommertagszug statt. Den Höhepunkt des Sommertagszugs bildet die symbolische Verbrennung eines Schneemanns auf dem Spessartplatz.
  • Auch das Brunnenfest auf dem Rathausplatz bei „Vetter Schorsch und Bas Katrin“ wird unter Mitwirkung der Mitgliedsvereine von der Bürgergemeinschaft organisiert.
  • Am 11. November veranstaltet die BGM einen Martinsumzug mit Pferd und Martinsreiter. Das Martinsfeuer wird von der Freiwilligen Feuerwehr Feudenheim überwacht.
  • Auch der Weihnachtsmarkt wird von der Bürgergemeinschaft am Samstag vor dem 1. Advent organisiert.
  • Am Volkstrauertag legt die Bürgergemeinschaft einen Kranz auf dem Feudenheimer Friedhof nieder. Die Feudenheimer Vereine mit ihren Fahnenabordnungen und einer der ortsansässigen Chöre begleiten diese Gedenkveranstaltung.
  • An Heiligabend ist es Tradition, sich auf dem Friedhof zu treffen, um gemeinsam mit dem evangelischen Posaunenchor und einem der Feudenheimer Chöre Weihnachtslieder zu singen. Ein Feudenheimer Pfarrer spricht den Segen.

Einen besonderen Stellenwert hat in der Bürgergemeinschaft Feudenheim die Verwaltung der Kulturhalle.

Das nach 1946 wieder belebte Vereinsleben Feudenheim hatte immer mehr das Problem, geeignete Räumlichkeiten für seine Aktivitäten vorzufinden, da die Säle der Feudenheimer Gasthöfe nach und nach geschlossen wurden. 1968 gab es nur noch den Saal „Prinz Max“ im katholischen Gemeindehaus und die Säle im evangelischen „Dietrich-Bonhoeffer-Haus“ und im „Epiphanias-Gemeindehaus“. Die „Interessengemeinschaft der Feudenheimer Vereine“ und danach die Bürgergemeinschaft Feudenheim befassten sich deshalb bereits ab 1960 mit verschiedenen Planungen für den Bau einer „Feudenheimer Mehrzweckhalle“ .

Doch erst im Rahmen der 1972/73 geplanten großen Schulerweiterung stimmte die Stadt 1976 dem Wunsch der Feudenheimer Vereine zu, dem neuen Schul- und Sportzentrum eine Mehrzweckhalle anzufügen. Die Vereine mussten sich jedoch gegenüber der Stadt verpflichten, die Verwaltung der Halle ehrenamtlich zu übernehmen und 1977 wurde von den Feudenheimer Vereinen und der Bürgergemeinschaft ein Verwaltungsrat gebildet. Am 26.08.1978 wurde der Grundstein für die nun „Kulturhalle Feudenheim“ genannte Halle gelegt.

Am Samstag, den 13.10. und am Sonntag, den 14.10.1979 feierte Feudenheim die Einweihung der Sport- und Kulturhalle Feudenheim. Am Abend des 13.10.1979 gab es unter der Regie der Bürgergemeinschaft einen geselligen Abend mit Vorführungen der Feudenheimer Vereine und einen Tanzabend für die Gäste. Am 14.10.1979 wurde die Sporthalle unter Mitwirkung der Feudenheimer Vereine erstmals belegt und den Feudnehimer Bürgern vorgestellt.

Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die Halle wurde gut angenommen und wird bis heute rege genutzt. Am 07.05.2004 beging man mit einem Festabend die Feier zum 25-jährigen Bestehen der Kulturhalle, wobei die Bürgergemeinschaft mit ihren Mitgliedsvereinen den Abend gestaltete. Das Bürgerfest auf dem Gelände zwischen Kulturhalle und Brüder-Grimm-Schule schloss sich von Samstag, den 08.05 bis Sonntag, den 09.05.2004 an. Damals wie heute sind die Feudenheimer stolz auf ihre Kulturhalle, die der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Dr. Ludwig Ratzel einst „den kleinen Rosengarten“ nannte.

Mit einem großen Saal (450 qm), dem Foyer und zwei Clubräumen ist die Kulturhalle so konzipiert, dass darin sowohl große als auch kleinere Veranstaltungen stattfinden können. Der große Saal hat eine Bestuhlungskapazität von max. 530 Sitzplätzen (und als Bankett max. 450 Sitzplätze). Die Vermietung der Kulturhalle erfolgt über den Verwaltungsrat.
Seit 1977 war Herbert Gutfleisch 1. Vorsitzender des Verwaltungsrats. 1997 folgte ihm Wilhelm Heckmann, der das Amt des 1. Vorsitzenden bis heute innehat. Dem Verwaltungsrat gehören lt. der Satzung der Bürgergemeinschaft die folgenden (Gründungs-)vereine GV Teutonia, GV Frohsinn, GV Deutsche Einheit, ASV Feudenheim, TSV Badenia, KG Lallehaag, DJB Steuben (und seit 2015 GZV Feudenheim anstelle GV Frohsinn und seit 2017 auch die Narrebloos Prinz Max) an. Seit 1987 war Antonia („Toni“) Weinlein die Geschäftsführerin, und dies ebenfalls in ehrenamtlicher Position. Unter Feudenheimern wurde sie als „die gute Seele der Kulturhalle“ bezeichnet. Nach ihrem plötzlichen Tod 2015 bestellte der Verwaltungsrat Renate Selke zu ihrer Nachfolgerin.

Die Geschichte der Bürgergemeinschaft Feudenheim bis heute

Die Anfänge der Bürgergemeinschaft Feudenheim gehen zurück auf das Jahr 1949, in diesem Jahr hatte sich aus den Männerchören GV Teutonia, GV Deutsche Einheit, GV Frohsinn und GV Sängervereinigung die Chorgemeinschaft Feudenheim gebildet. Diese Gruppe koordinierte ihre Veranstaltungen und trat auch bei öffentlichen Anlässen öfter gemeinsam auf. Sehr bald erkannten auch die damaligen Musik- und Gesellschaftsvereine, die Kleingärtner und Kleintierzüchter sowie die Sportvereine Feudenheims den Vorteil einer gemeinsamen Koordination des Feudenheimer Vereinslebens und schlossen sich nach und nach dieser Interessengemeinschaft an, die sich dann auch ab 1956 offiziell Interessengemeinschaft Feudenheimer Vereine nannten. Hieraus ist dann im Jahre 1964 die Bürgergemeinschaft e. V. Feudenheim entstanden.

Zweck des Vereins ist im Stadtteil Feudenheim der Stadt Mannheim die Brauchtumspflege, die Förderung der Organisation kultureller und sportlicher Veranstaltungen, die Förderung fastnachtlichen Brauchtums, die Erhaltung und Verschönerung des Ortsbildes, die Erforschung und Darstellung der Heimatgeschichte, die Pflege des Natur- und Umweltschutzes sowie die generelle Vertretung lokaler Interessen des Stadtteils Feudenheim.

Seit Bestehen der Bürgergemeinschaft waren folgende engagierte Feudenheimer 1. Vorsitzende der Bürgergemeinschaft:

  • Max Schauenburg (1964-1966)
  • Heinrich Brunner (1966-1967)
  • Willi Huber (1968-1978)
  • Karl Schubert (1979-1982)
  • Gerhard Weinlein (1983-1990)
  • Georg Roos (1990-1995)
  • Klaus Haring (1995-1997)
  • Karlheinz Steiner (seit 1997)

Die Bürgergemeinschaft konnte folgende wichtige Projekte im Interesse Feudenheims realisieren und war federführend für folgenden Großveranstaltungen verantwortlich:

  • Am 12.11.1964 erfolgte die Gründung der Bürgergemeinschaft Feudenheim e.V.
  • Am 14.10.1966 feierte die Bürgergemeinschaft 1200 Jahre Feudenheim im Dietrich-Bonnhoefer-Gemeindehaus und gab die Festschrift 1200 Jahre Feudenheim heraus.
  • Am 13.10. und 14.10.1979 feierten die Feudenheimer mit der Bürgergemeinschaft die Einweihung der Sport- und Kulturhalle Feudenheim
  • 1998 feierte man die Einweihung des umgestalteten Rathausplatzes mit den neunen historischen Brunnen und der Bronzeskulptur Vetter Schorsch und Baas Katrin
  • Am 07.05.2004 lud die Bürgergemeinschaft zu einem Festabend in die Kulturhalle anlässlich 25 Jahre Kulturhalle Feudenheim ein
  • Bis zum Jahre 2009 feierte man traditionell auf dem Gelände zwischen der Kulturhalle und der Brüder-Grimm-Schule das Feudenheimer Bürgerfest
  • Am 01.05.2010 feierte die Bürgergemeinschaft mit einer Jubiläumsgala das Stadtteil-jubiläum Feudenheim „100 Jahre Eingemeindung nach Mannheim“ in der Kulturhalle Feudenheim
  • Am 12.06.2010 folgte dann das 1. Brunnenfest auf dem Rathausplatz anlässlich des Stadtteiljubiläums. Die historische Dampflok Feuriger Elias fuhr durch die Feudenheimer Hauptstraße
  • Am 20.03.2015 erfolgte die Einweihung der Erweiterung der Trauerhalle auf dem Feudenheimer Friedhof
  • Am 21.04.2016 hat die Bürgergemeinschaft anlässlich der ersten Erwähnung Feudenheims im Lorscher Codex im Jahr 766 das schöne und lesenswerte Buch 1250 Jahre Feudenheim herausgegeben
  • Am 11.06. und 12.06.2016 feierte Feudenheim mit der Bürgergemeinschaft das 1250-jährige Jubiläum Feudenheims mit einem Festabend in der Kulturhalle und einem sich an-schließenden Familientag